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Web & Co

Google mit eigener Videotelefonie

geschrieben am 26. Juni 2011 um 17:17 von Enno

Neben WebM (Video-Containerformat) und WebP (Grafikformat) nun also WebRTC als webbasierte Lösung für Videotelefonie. Dass Google alles im Browser haben will, ist bekannt. Macht ja auch Sinn, wenn man mit Chrome OS ein Betriebssystem veröffentlicht, das salopp gesagt nur ein erweiterter Browser ist.

WebRTC-Logo

WebRTC-Logo

Ich mag Google dafür, dass sie Sachen bauen, die einfach funktionieren. Mail, Analytics, Reader, Maps, Calender, Docs, Translate und die Suche an sich. Selten besonders stylish, aber funktional. Daher freue ich mich immens auf eine Videochat-Lösung, die eine echte Alternative zu Skype darstellt. Nachdem ich schon mal nach einer kostenlosen Lösung für Videokonferenzen mit mehr als 4 Teilnehmern gesucht habe, bin ich echt gespannt, ob sich das Ergebnis letzten Endes durchsetzen kann.

Zudem wird WebRTC durch die Webbasiertheit plattformunabhängig. Wer also nach dem Aufkauf von Skype durch Microsoft Angst hatte, die Winzigweichen könnten Skype – quasi die VoIP-Software – verhunzen, bekommt nun einen Ausweg aus seinem Schreckensszenario.

Microsoft- und Skype-Logo vereint - © Engadget

Microsoft- und Skype-Logo vereint - © Engadget

Interessant ist auch, dass die entsprechende Anwendung auf jeder Webseite zur Verfügung gestellt werden kann. Da selbige Open-Source ist und auf HTML5 mit JavaScript basiert, könnte das tatsächlich ein Punkt sein, durch den man sich dem Zwang des Mitmachens bei WebRTC nicht entziehen kann.

Hach ja… ich freu mich 😀

via Engadget und Basic Thinking.



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