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Google Docs, WordPress, InDesign – ein Workflow vorgestellt

geschrieben am 27. Juni 2011 um 11:17 von Enno

Es ist sicher nix Neues, wenn ich sage, dass durch die fortschreitende Entwicklung der Technologie ein Haufen toller Sachen zum Vorschein kommen. Viele davon helfen bei der Optimierung des eigenen Workflows. So kann man weniger Zeit mit notwendigen Dingen (z.B. Arbeiten) verbringen, um mehr Zeit zum Verschwenden auf Twitter, Facebook & Co zu haben.

Sich den sinnvollen Dingen des Lebens zuwenden...

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Die „Bangor Daily News“ und ihre Workflow-Optimierung

Interessanter als stümperhafte Versuche, den eigenen Workflow optimieren zu wollen, finde ich das Streben nach Automation in Bereichen, wo es drauf ankommt. Eine Zeitung namens „Bangor Daily News“ (=BDN) hat sowohl ein Print- als auch ein Online-Angebot. Um die Inhalte auf beiden Kanälen synchronisiert zu halten, benötigt man zweierlei: ein System, in dem die Daten gespeichert werden, und eines, das den Transport jener Daten ermöglicht. Klassischerweise kommen dafür diverse CMSe in irgendeiner Kombination mit XML in Frage. So weit, so gut.

Anders bei der BDN. Dort wurde der Workflow so umgestellt, dass Google Docs, WordPress (Yeah!) und InDesign das magische Trio für alles darstellen, was eben so ansteht bei der täglich News-Erstellerei.

  • Geschrieben werden News in Google Docs. Dort kann man sie ohne Probleme korrekturlesen und kommentieren lassen. Es ist ein Mini-Intranet, das man sich schaffen kann.
  • Verwaltet werden alle Artikel über WordPress. Dort lassen sie sich kategorisieren, bestimmten Regionen zuweisen und für den Export nach InDesign vorbereiten. Natürlich werden die Artikel über WordPress im Web-Angebot der BDN veröffentlicht.
  • Das Setzen für die Print-Ausgabe wird in InDesign vollzogen – Industrie-Standard halt. Das Besondere daran ist, dass über eine Schnittstelle – keine Ahnung, wie und wo implementiert – alle Artikel aus dem WordPress-Backend in InDesign (inklusive Formatierung!) zur Verfügung stehen.

Aussehen tut das Ganze in etwa so:

 

Ich bin leicht beeindruckt…

Dazu kommt noch, dass der Code für die Schnittstelle zwischen Google Docs und WordPress fein Open-Source ist. So gehört sich das!

via Perun.



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